Die Zeit läuft davon… bald gibt es wieder die vielen ungewollten kleinen Katzen, wenn keine Vorsorge getroffen wird.
Haben Sie gewußt, was aus einem süßen unschuldigen (unkastrierten..) Katzenpärchen werden kann ? Nein ??!!
..in 2 Jahren sind sind aus zweien 42 Nachkommen entstanden, nach 4 Jahren 1000000, nach 5 Jahren
5 Millionen und nach 10 Jahren stattliche 240 Millionen.....!
Wilde und unkastrierte Katzen sind unser größtes Problem ,denn sie haben uns bis jetzt schon ein
Vermögen gekostet...es ist eine Schraube ohne Ende !Katzen verwildern, wenn sich Menschen nicht mehr um sie kümmern und es ihnen egal ist, was aus ihnen wird. Beim Umzug werden sie
einfach zurückgelassen...vor dem Urlaub irgendwo ausgesetzt...oder man gewährt unkastrierten dem Kater den ungehinderten Freigang. Viele dieser Tierhalter glauben, Katzen kommen prima
allein zurecht und setzen sie einfach im Park oder auf der Landstraße aus.Verwilderte Katzen gibt es schon seit Jahrhunderten und wird es immer geben...aber wir können etwas gegen die Anzahl und
ihr Elend tun...und sollten es auch !
Es gibt einige Projekte, um diesen Katzen zu helfen und das ist eigentlich nur fair, denn Menschen haben dieses Problem verursacht ! Wenn nämlich zahme Hauskatzen ausgesetzt werden,
verwildern auch sie nach einiger Zeit und vertrauen dem Menschen nicht mehr. Demzufolge vermehren sie sich unkontrolliert...ein Kreislauf ohne Ende.
Was aber kann man als Katzenliebhaber tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen ? Es gibt nur einen einzigen weg, dieses Elend einzudämmen : wir dürfen nicht zulassen, dass sich freilebende
aber auch im Haus gehaltenen Katzen weiter unkontrolliert vermehren können.
Daher unser eindringlicher Appell:
Lassen Sie Ihre Katze oder ihren Kater unbedingt kastrieren
!
Die weit verbreitete Meinung, eine Katze müßte vor der Kastration erst einmal geworfen haben, ist völlig falsch und unsinnig ! Um konsequent Nachwuchs zu
verhindern, sollte bereits vor der Geschlechtsreife kastriert werden. Besitzer von weiblichen Tieren sind in der Regel eher zu diesem Schritt bereit, weil sie die Sorge um den unerwünschten
Nachwuchs mittragen müssen. Sollten Sie Besitzereines unkastrierten Katers sein, müssen Sie bedenken, wieviel Unheil er bei seinen nächtlichen Streifzügen anrichten
kann...
Für den Tierfreund bietet sich dann ein trauriges
Bild: Elende, halb verhungerte, verkommene und verwilderte Katzen die
teilweise von Katzenschnupfen , Seuche oder Augenkrankheiten befallen sind...
Was tun, wenn es nun schon so weit gekommen ist ? Ein Weg ist die koordinierte Kontrolle u. Behandlung solcher Katzenkolonien.
In unserem Verein gibt es Tierfreunde,die solche Katzen regelmäßig draußen versorgen. Zunächst werden sie eingefangen, kastriert und dann wieder in ihrer gewohnten Umgebung freigelassen....alles
zum Wohle dieser Katzen. Denn, eine in der Freiheit lebende Katze an ein Leben als Wohnungskatze zu gewöhnen, ist schon fast Tierquälerei und selten umsetzbar.
Diese ganzen Aktionen werden geleitet von unseren beiden engagiertesten Ehrenamtlichen Erika
Herkt-Skupin u. Kristin Zangi
An dieser Stelle nochmals unseren herzlichsten Dank und unsere Hochachtung...
Obwohl ihre Einsätze oft bis weit in die Nacht gehen, reagieren sie auf jede neue Meldung ohne Murren...immer nur das Wohl der Katzen im Auge!
Damit ihre Schaffenskraft und die Freude an den Einsätzen erhalten bleibt, suchen wir dringend Helfer
! ! Menschen, die Füttern und Fallen kontrollieren. Wenn man so eine Aufgabe auf mehrere Leute verteilt, ist alles nur noch halb so schlimm. Wenn Sie Zeit und Lust haben, geben Sie Ihrem Herzen
einen Stoß, rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei. Gemeinsam können wir dann besprechen, wer wann welche Aufgabe übernehmen kann. Gemeinsam können wir viel mehr erreichen..und es macht auch
viel mehr Spaß ! Es gibt Katzenkolonien über das gesamte Stadtgebiet und auch den Landkreis verteilt...es könnte doch sein , dass Sie ganz in der Nähe wohnen und es für Sie nur ein Katzensprung
wäre...um mit wenig Einsatz große Hilfe zu leisten. Oder haben Sie Lust und auch die Geduld, sich um scheue Katzen zu kümmern? Es ist eine schöne Aufgabe , aus so einem fauchenden Ungeheuer
einen schmusigen Katzentiger zu machen ! Es gab Zeiten, da war das Tierheim voller Kinder, die sich geduldig in die Katzenboxen setzten, um die Katzen spielend zu zähmen. Die Zeiten
haben sich sehr geändert und die Interessen der Jugendlichen verlagert...schade !
Oder haben Sie vielleicht einen Bauern- oder Reiterhof und könnten ein oder zwei solcher Problemkatzen ein neues Umfeld bieten ? Es gibt nämlich fast in jedem Tierheim Katzen, die sich dort nicht
wohlfühlen, aber auch nicht vermittelbar sind. Alle diese Tiere sind kastriert und tierärztlich versorgt und suchen einen neuen Dosenöffner, der ihnen ihre Freiheit wieder gibt. Bei Ihnen würden
sie sich wohlfühlen und sie hätten ein artgerechtes Leben !
Kastration von Katzen ist aktiver Tierschutz
Krank, verhungert, jeden Tag ums Überleben kämpfend, herrenlos und auf sich allein gestellt. So schaut das Leben einer Streunerkatze in Deutschland aus. Schätzungen gehen von 3 Millionen dieser armen Tiere aus, die ein erbärmliches Leben in stillgelegten Fabrikhallen, verfallenen Häusern, Gartenlauben, an Kliniken, auf Friedhöfen fristen müssen und nur dank der Großzügigkeit von Tierschützern überleben. Diese Tiere waren im Ursprung alle mal Hauskatzen und sind nach wie vor auf den Menschen angewiesen.
Das Elend wäre überhaupt nicht nötig, wenn alle Tierhalter ihre Katzen kastrieren lassen würden. So wären ungewollte Nachkommen von Freigängern erst gar nicht möglich. Die weiblichen Katzenkinder werden schon mit zirka 5 Monaten geschlechtsreif und dann natürlich auch trächtig. Das bedeutet, dass z. B. die vielen im April geborenen Katzenkinder schon im Oktober des gleichen Jahres ebenfalls Katzenmütter sind. So jung und schlecht versorgt sind sie kaum in der Lage, diese Würfe Groß zu ziehen. Ein Schrecken ohne Ende.
Oft lassen sich durch die mit der Kastration einhergehende Hormonumstellung auch viele Verhaltensprobleme lösen, Revierkämpfe nehmen ab und die tödliche Krankheit Katzen-Aids könnte eingedämmt werden. Katzenhalter, die ihre Tiere bei TASSO registriert haben, scheinen sich übrigens auch ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst zu sein. Fast 90 Prozent aller bei TASSO registrierten Katzen sind auch kastriert.

