Katzen lieben Menschen viel mehr

als sie zugeben wollen.
Aber sie besitzen soviel Weisheit,

dass sie es für sich behalten.

 

Mary Wilkens Freeman

Es muss deutlich gemacht werden, dass das Aussetzen von Tieren keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat ist , bei der die Gerichte die Strafmaße voll ausschöpfen sollten!!

AUSGESETZT... vor dem Tierheimtor!

In diesem Karton standen am Morgen des 18.Junis 1 Katzenmutter mit ihren 3 Jungen vom  TIerheim. Als unser Helfer, Herr Friesecke, den Karton anheben wollte, entwich die Mutterkatze durch das ausgeknabberte Seitenloch....wir hoffen, dass wir sie mit einer Falle über Nacht einfangen können!

Ein Tier auszusetzen bedeutet, es aus seinem geschützten Umfeld an einen Ort zu bringen, an dem sein Wohlergehen erheblich gefährdet ist. Damit begeht der Täter zumindest vorsätzlich eine Tierquälerei: Er will es nicht mehr und nimmt in Kauf, dass ihm am neuen Ort etwas zustossen könnte. Entscheidend ist dabei jeweils nicht, ob dem Tier tatsächlich etwa zustösst, sondern dass es aus einer sicheren Lage in eine gefährliche Situation gebracht wurde, die sein Wohlergehen gefährden kann. Wer sich des Tieres auf besonders grausame Art entledigt, macht sich zudem wegen einer Tiermisshandlung oder einer qualvollen Tiertötung strafbar.

Das sind die Katzen, die im Moment bei uns auf ihr neues Zuhause warten....

Gizmo ist ca. 2 Jahre alt....

 

 

 

Gizmo ist in der Scharnhorststraße zugelaufen. 

Er sei einfach ins Wohnzimmer gehüpft, hieß es. Anfangs war er sehr zurückhaltend und hat erst einmal vorsichtshalber gefaucht, um seine Grenzen zu zeigen. Inzwischen wissen wir aber, dass er ein ganz lieber und verschmuster Stubentiger ist, der ganz schnell wieder in die Freiheit entlassen werden möchte. Wir schätzen, dass er ca. 2 Jahre alt ist.

Schon wieder wurden in einem Karton auf einem Feldweg im Raum Böddenstedt Katzen ausgesetzt......12 (!!!!) Katzenbabies

11 dieser kleinen Katzen sind inzwischen aus der Tierklinik entlassen worden...

AUSGESETZT...am O-See

5 EKH,

 

reine Hauskatzen.. die aber nur ihr Frauchen 

kennen, deswegen übermäßig scheu Fremden gegenüber sind

 (2 männlich und 3 weiblich, kastriert)

 

 

 

Es ist eigentlich schon eine abenteuerliche Geschichte.

Vor einigen Wochen kamen nach einer Zwangsräumung einer Wohnung in unserem Landkreis 6 Katzen zu uns. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass es zwar wunderschöne, aber völlig wilde Katzen sind. Schon einen Tag später rief die Besitzerin an und bat uns inständig, gut auf ihre Katzen aufzupassen. Sie suche sich eine neue Wohnung und würde die Katzen dann sofort abholen…worauf wir noch heute warten. Die Stubentiger sollen samt und sonders alle reine Hauskatzen sein und bei ihrer Besitzerin gaaaanz lieb  und schmusig gewesen sein.

Ein kleines bisschen hätten wir davon auch gerne gespürt. Denn bis heute fauchen sie uns immer noch an und ihr Frauchen hat sich auch nicht mehr gemeldet!


Einige unserer Katzen warten schon etwas länger auf eigene Dosenöffner

Milly

 Bonny zum Beispiel, ist schon seit 2005 bei uns  legt aber keinen Wert auf engen Kontakt mit Zweibeinern, genau wie Winnie , die seit 2004 auf ein neues Zuhause hofft. Sie sind keine richtigen Schmusekatzen.  Aber soll das ein Grund sein, niemals wieder Freigang haben zu dürfen ?

 

 

 

Kätzchen - ein Wort, bei dem viele Menschen in Verzückung geraten.

 

Kätzchen - ein Wort, bei dem viele Menschen in Verzückung geraten. 

 Doch in den Tierheimen sieht man der Kätzchen-Zeit (vor allem ab April/Mai und dann noch einmal ab Oktober) mit gemischten Gefühlen entgegen. Unkastrierte Katzen sind unser größtes Problem, sie haben uns in den letzten Monaten mehr als 50.000 € (zusätzlich zu unseren normalen Tierarztkosten!!!) gekostet...eine Summe, die unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem überschreitet! Was aber kann man tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen ? Es gibt nur einen einzigen Weg, dieses Elend einzudämmen : wir dürfen nicht zulassen, dass sich Katzen weiter unkontrolliert vermehren können und erst recht nicht, wenn sie aus dem Tierheim kommen!  Deswegen haben wir  zusätzlich zur Schutzgebühr, ein Pfandgeld für unsere Katzenbabies eingeführt. Dieses Geld bekommt der Katzenhalter zurück, wenn er nachweisen kann, daß er sein Tier  kastrieren lassen hat.

 

Lassen Sie Ihren Hund nicht in der Hitze brüten!

Das Quecksilber soll dieser Tage auf über 30°C steigen, und daher bitten wir Sie, die folgenden – möglicherweise lebensrettenden – Vorkehrungen für die Sicherheit von Hunden in Hitzeperioden zu veröffentlichen und diese den ganzen Sommer hindurch stehen zu lassen:

Warmes Wetter kann für Hunde tödlich sein, besonders wenn sie in geparkten Autos zurückgelassen werden, in denen die Temperatur in wenigen Minuten auf gut über 70°C ansteigen kann. Hunde können sehr schnell einen Hitzschlag erleiden, der Hirnschäden oder den Tod verursachen kann. Zu den Symptomen gehören Ruhelosigkeit, übermäßiger Durst, starkes Hecheln, Lethargie, Appetitlosigkeit, eine dunkle Zunge, schneller Herzschlag, Fieber, Erbrechen oder Koordinationsschwierigkeiten. Falls Sie einen Hund sehen, der eines dieser Symptome zeigt, bringen Sie ihn sofort in den Schatten und rufen Sie einen Tierarzt. Senken Sie allmählich die Körpertemperatur, indem Sie Trinkwasser anbieten, ein kaltes Handtuch oder einen Eisbeutel auf Kopf, Hals und Brustkorb legen oder den Hund in lauwarmes (nicht kaltes) Wasser eintauchen.

Tierschützer schlagen Alarm: Im ganzen Land explodiert die Zahl der freilaufenden Katzen. Die Zahl herrenloser, unversorgter Katzen wächst.

Wir fordern die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen!
Die Zahl herrenloser, unversorgter Katzen wächst. In oft elendem Zustand werden die Tiere im Tierheim abgeliefert und müssen dort aufwendig aufgepäppelt werden. Immer häufiger stoßen die Einrichtungen an ihre Kapazitätsgrenzen Die Tierheime sehen sich jedes Jahr mit einer "Katzenschwemme" konfrontiert, weil die Besitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen!
Die zum Teil große Anzahl freilebender Katzen stellt die  Tierheime, Kommunen und Gemeinden vor große Probleme. Sie stammen letztlich alle von Katzen ab, die sich in der Obhut von Menschen befanden und deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde. Unkastrierte Katzen können sich zwei bis dreimal im Jahr fortpflanzen - bei drei bis fünf Jungen pro Wurf steigt ihre Zahl schnell sprunghaft an.  Nicht nur bei uns im Tierheim warten viele Katzen auf neue Besitzer, auch unsere Pflegestellen sind hoffnungslos überfordert.

Um das Problem der immer weiter anwachsenden Katzenpopulationen einzudämmen, schlägt der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Tierschutzvereinen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen in den Kommunen vor. Gute Erfahrungen gibt es damit bereits in der Stadt Paderborn, die als erstes 2008 eine entsprechende Vorschrift in die Kommunalverordnung aufgenommen hat. Die zuständigen Veterinärbehörden klären dort die Katzenhalter über das Problem der unkontrollierten Fortpflanzung auf. Die Zahl der Kastrationen der Katzen aus privater Haltung hat daraufhin deutlich zugenommen. Neben Paderborn haben auch Düsseldorf und Delmenhorst ihre Kommunalverordnungen bereits ergänzt. Die Mitgliedsvereine werden mit Unterstützung des Dachverbandes aktiv und gehen auf die Bürgermeister zu, um entsprechende Änderungen der Kommunalverordnungen anzuregen.
 
Mit unserer Initiative wollen wir erreichen, dass eine Lösung für dieses gravierende Tierschutzproblem schnell herbeigeführt wird.


Unsere Hunde....