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Widerstand gegen Mastställe

Landwirt plant Bau von zwei Anlagen / Varbitzer Einwohner gründen Interessengemeinschaft..ganzen Artikel lesen!  (Jörn Nolting)

Zwei Ställe mit jeweils 40 000 Masthähnchen sollen in Varbitz entstehen. (Foto: dpa/lno/lni)

 

Varbitz . Den Varbitzern Katharina Schewando und Christian Münch geht es nicht nur darum, dass in Varbitz zwei Hähnchenmastanlagen gebaut werden sollen, sondern vor allem um den Vertrauensbruch. "Wir wurden im Vorfeld nicht gefragt", beklagt sich Katharina Schewando.

 

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                    "33 Tage - Das kurze Leben der Masthühner"




„Wiesenhof warnt Mitarbeiter vor Tierschützern”

 

Geflügelhalter wurden aufgefordert, ihre Türen vor Tierschützern verschlossen zu halten und keine Stellungnahmen zu tierschutzrelevanten Fragen abzugeben. Für Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA ein Skandal: „Das Rundschreiben dokumentiert die Angst der Tierproduktionsindustrie, dass solche Bilder, wie sie PETA unlängst veröffentlicht hat, dem Verbraucher bekannt werden. Lug und Trug sollen aufrechterhalten werden – für die Wahrheit hinter der industriellen Tierproduktion ist kein Raum!“

 

  „Du bist ,was Du isst.“


Wäre dieses altbekannte Sprichwort wörtlich zu nehmen , dann müssten Millionen Deutsche verkrüppelte, dem natürlichen Verhalten beraubte Wesen mit starken Knochendeformationen und großflächigen Hautverätzungen sein. Jedenfalls die Deutschen, die sich von Hähnchenfleisch aus industriellen Mastbetrieben ernähren…

Bis zu 40 000 Hähnchen drängen sich im Dämmerlicht einer Aufzuchthalle.
Davon sollen jetzt in Varbitz gleich 2 Stück entstehen  

Ohne ein Empfinden für Tageszeiten oder Möglichkeiten zum Scharren, Flügelschlagen und Ausleben des natürlichen Sozialverhaltens, siechen diese Qualobjekte ca 35 Tage ihrem Schlachttermin entgegen. Ein natürliches Sättigungsgefühl wurde ihnen weggezüchtet, damit die Tiere schnellstmöglich große Futtermengen aufnehmen und in kürzester Zeit ihr Schlachtgewicht erreichen. Das Knochen und Herz diesem rasanten Wachstum nicht standhalten, ist kaum verwunderlich. Schmerzhafte Skelettverformungen und Fußdeformationen quälen die Tiere. Die überlasteten Organe der Hähnchen dulden größere Anstrengungen –teilweise auch solche nicht, wie der tägliche Gang zu Futter und Wasser. So verenden qualvoll bis zu 5% der Tiere (bei „guten „ Mästern nur 2%) in der kurzen Mastzeit, z.B. auf dem Weg zum Futterplatz. Kadaver verendeter Tiere sollen zwar entfernt werden (in der Fachsprache „ABSAMMELN“ ) dies ist aber ab zweiter Mastwoche bei bis zu 30 Tieren pro qm kaum noch möglich. Die noch als lebend bezeichneten Artgenossen steigen notgedrungen über die toten Tiere und irgendwann sind die Kadaverteile unkenntlich mit der Einstreu (die während der gesamten Mastzeit nicht einmal erneuert wird, wie auch ) vermischt.( Ebendiese Kadaverteile haben wir vor Jahren, als der antrag stellende Landwirt noch Hühnerkot als Dünger für seine Felder zukaufte, hier vor unserer Haustür auf den Äckern gefunden)

Durch den angezüchteten großen Brustmuskel kippen die Hähnchen vorüber und bleiben so in ihren eignen Exkrementen liegen. Der durch den Kot entstehende Ammoniak verätzt ihnen Gefieder und Haut.
Schutz und die drangvolle Enge führen zur Erkrankung eines späteren Lebensmittels. Die Tiere haben Schmerzen, Stress und sind ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert.

 

Wir sagen „Nein“ zu solch einer

 

Tierquälerei.

 

Nicht hier, nirgendwo!